Kurz gesagt: Ja, wenn du den Winter nutzt. Im Winter suchen weniger Käufer, aber die Konkurrenz ist klein und wer sucht, meint es ernst. Den besten Preis holst du, wenn die Maschine im Winter vorbereitet wird und im Frühling als eine der Ersten fertig online steht. Wer erst mit den ersten warmen Tagen inseriert, steht mitten in der Masse.
Winter und Frühling im Vergleich
| Frage | Verkauf im Winter | Verkauf im Frühling |
|---|---|---|
| Käufer | weniger, aber ernsthafte | viele |
| Konkurrenz an Inseraten | klein | gross |
| Probefahrten | wetterabhängig, privat nur mit eingelösten Schildern | problemlos |
| Verhandlung | Käufer hoffen auf Winterrabatt | Verkäufer im Vorteil, wenn die Maschine bereit ist |
So nutzt du den Winter
Jetzt vorbereiten. Reinigen, kleine Mängel beheben, Unterlagen zusammensuchen, gute Fotos machen. Im Frühling ist dafür keine Zeit mehr, wenn die ersten Anfragen kommen.
Richtig lagern. Trocken, frostfrei, Batterie am Erhaltungsladegerät. Eine Maschine, die bei der Besichtigung nicht anspringt, verliert sofort an Preis.
Früh online sein. Wer im Februar und März schon inseriert ist, erreicht die Käufer, die sich als Erste umsehen. Ein realistischer Preis von Anfang an verkauft schneller als eine Preissenkung im Mai.
Oder abgeben. Gibst du die Maschine im Winter in Kommission, übernimmt der Händler Lagerung, Aufbereitung und Inserat, und Probefahrten laufen über sein Händlerschild, auch wenn deine Schilder hinterlegt sind. Unser Winterstart: Überwintern im Showroom ohne Standkosten, Batteriepflege und ein kostenloser Frühlings-Check vor dem Saisonstart. Mehr unter Motorrad verkaufen in Kommission.
Die drei Wege zum Verkauf im Überblick findest du im Ratgeber Motorrad verkaufen: privat, Händler oder Kommission.
